Kommunale Wärmeplanung im Rhein-Main-Gebiet beschlossen
Frankfurts Stadtverordnetenversammlung hat den kommunalen Wärmeplan beschlossen und damit nach Darmstadt, Wiesbaden und Offenbach den Fahrplan für die regionale Wärmewende bis 2040 festgelegt. Die Planung sieht vor, den Fernwärmeanteil im verdichteten Stadtgebiet von 25 auf bis zu 40 Prozent zu steigern, während rund 60 Prozent des Wärmebedarfs in suburbanen Quartieren über dezentrale Wärmepumpen gedeckt werden sollen.
Zur Umsetzung plant die Mainova AG bis 2040 einen Ausbau des Fernwärmenetzes um bis zu 450 Trassenkilometer sowie Gesamtinvestitionen von 7 bis 8 Milliarden Euro, flankiert durch die Einbindung von Rechenzentrumsabwärme und den Kohleausstieg am Heizkraftwerk West. Die IHK Frankfurt mahnt unterdessen strikte Preistransparenz an, um gewerbliche Eigentümer und Betriebe vor unkalkulierbaren Monopolpreisen bei leitungsgebundener Wärme zu schützen.
Quelle: Stadtverordnetenversammlung Frankfurt am Main und Mainova AG.